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Mittwoch, 2. September 2015

Was jeder Muslim über 'Aqida wissen sollte - Die islamische Glaubenslehre (Al-'Aqida)

Verfasst von Abu Imran

Revidiert und kommentiert von Salah-Aldin Siedo

Verlag: Dar al-Hadith (Judi Buchhandlung Siedo, Essen)

Keine ISBN

Preis: 4,50€



Das Büchlein ist sehr dünn mit etwa 60 Seiten, weist aber trotzdem kurz und kompakt in das Thema "Al-Aqida" ein.
Scheinbar wurde das Buch aus einem Vortrag heraus zusammengefasst und gedruckt, zumindest weisen mehrere Textstellen darauf hin.

Für mich erschien das Buch teils zusammengefasst aus Bilal Philips "Grundprinzipien des Tawhid", teils aus "Als Muslim leben" von Sayyid Abul A'la Maududi und manchmal fühlte ich mich an Ahmad von Denffers "Tazkiyya"-Büchlein erinnert. Tatsächlich sind zwei der genannten Titel im Quellenverzeichnis angegeben.

Vom Textverständnis ist es eher einfacher gehalten, kann also auch von Nicht-Muttersprachlern gelesen werden. Die Kapitel sind sehr kurz und knapp gehalten, was es für den Überblick einfacher macht. Man sollte aber durchaus darauf hinweisen (was auch getan wird), dass man sich zu den einzelnen Thematiken nochmals umfangreicher informieren sollte, denn das Büchlein versteht sich tatsächlich nur als Einblick.

Trotz eines doch umfangreichen Quellenverweises am Ende des Buches habe ich (mal wieder...) vermisst, dass die Quelle der Quran-Übertragung angegeben wurde. Daran krankt allerdings nicht nur dieser Verlag. Wünschenswert wäre es allemal.

Auch würde ich mir für die nächste Veröffentlichung eine sprachliche Korrektur wünschen; bei vielen Büchern fällt mir immer die fast inflationäre Verwendung der Kommata auf, die manchmal keinerlei Sinn im Satzgefüge ergibt. (Schwamm drüber...)

Definitiv hervorragend für neue Muslime bzw. als Einführung in dieses Thema geeignet.




Freitag, 14. August 2015

Pogromstimmung in Deutschland?

Manchmal wünschte ich, es gäbe für mich eine Art schlaues Drehbuch mit super Monologen, so wie sie meist in einem Film oder einem Buch vorkommen, wenn die Haupt- oder Nebenfigur, die  bis dahin keinen vernünftigen Satz zusammenbekommen hat, plötzlich einen halbstündigen Monolog hält und man als Leser oder Zuschauer nur noch dasitzt und sich andächtig bei den poetisch-philosophisch anmutenden Sätzen wahlweise ans Herz oder an den Kopf greift, stumm voller Entsetzen, warum man bisher nicht solch einen schlauen Gedanken hatte geschweige denn alle seine Gedanken so anschaulich darstellen konnte.

Ich bin meist eher sprachlos - egal was kommt - weil ich Angst habe, das Falsche zu sagen. Wie Kvothe so schön sagte: "Manchmal plappert mein Mund einfach drauflos, und mein Hirn kommt kaum hinterher:" (P. Rothfuss, "Der Name des Windes"), das heisst, in den unpassendsten Momenten kommt mein Sarkasmus zum Vorschein. Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn ich einfach ein "Mhmm" abgebe oder gar nix sage. Das ist aussen, innen geht es anders zu, glaubt mir das.

Ich bin in einer Zeit großgeworden, in der man Kindern zum Teil noch mit der flachen Hand über den Mund wischte oder ihnen gar den Mund auswusch, wenn sie etwas unpassendes sagten. Die Gefühle anderer waren sehr wichtig. Man grüßte die Älteren, machte Kranken und Alten im Bus Platz und ging auch generell mit anderen Menschen feinfühliger um. Das nannte man mal Respekt und Achtung.
Heutzutage wünscht man sich, dass die Seife schneller zur Hand ist - denn, was kleine Kinder teilweise von sich geben, ist fast schon Laugen erforderlich. Man nennt das heute "Selbstbewusstsein" oder "Persönlichkeitsförderung".

Dank der sozialen Netzwerke kann man heute auch die freie "Meinungsbildung" verfolgen. Denn darauf legt man in gewissen Kreisen besonderen Wert. So wird der Passus der gesetzlich garantierten "freien Meinungsäußerung" zum Totschlag-Argument im braunen Morast. Klar kann man eine Meinung haben, aber ich bilde mir meine Meinung erst, wenn ich mehrere Seiten kenne, sprich, mich ausreichend informiert habe. So macht das - glaube ich - jeder vernunftbegabte Mensch auf Erden. Wenn ich also noch nie einem Flüchtling begegnet bin (und ich bin noch nicht vielen Flüchtlingen begegnet!), kann ich ihn nicht per se ablehnen. Wenn ich davon spreche, dass die "deutsche Kultur" verlorengeht, dann sollte ich mir auch die Frage stellen lassen, warum denn jeder Mist, der aus den Staaten rüberschappt, sofort bereitwillig als "kulturfördernde Massnahme" angenommen wird. Bislang war ich hier in Frankfurt noch auf keinem "Afrikanischen Kulturfestival", aber habe auch noch nicht mitbekommen, dass die afrikanische Kultur in meinem Leben einen Riesenstellenplatz eingenommen hätte. Klar, ich probiere gerne die Küche aller Herren Länder - gut, die chinesische Küche nicht vorbehaltlos, an einem Hühnerfuß nage ich nicht gerne herum - nehme auch gerne Rezepte in den täglichen Speiseplan auf (hier in FFM bekommt man ja nun wirklich jedes Lebensmittel und auch Hühnerfüsse), aber das Ganze stört nicht mein eigenes Kulturempfinden. Dazu gehört ein wenig mehr als die Küche oder die Sprache. Und ein paar Flüchtlinge können das auch nicht verändern.

Klar, es gibt Fehler der hiesigen Landesregierungen und Kommunen. Nach dem Motto: "Deinen Nachbar kannst du dir auch nicht aussuchen" sollte man solche teilweise Viertel-umwälzenden Veränderungen nicht den Bürgern aufbrummen, "Tage der offenen Tür" können das auch nicht ändern.

Witzig finde ich dann immer den Nebensatz: "Dein Mann geht ja auch arbeiten , gegen den haben wir ja nichts. Der zahlt auch Steuern und in die Kasse ein." Und dann kommt das ABER. Witzig finde ich es deshalb, weil ein Großteil der Leute, die diesen Satz anbringen, seit Jahren von HartzIV leben und nicht den Arsch von der Couch bekommen. Wenn ich hier in den Stellenanzeigen blättere, fällt mir immer wieder auf, wieviele Handwerker und soziale Berufe im Rhein-Main-Gebiet besetzt werden könnten. Pflegekräfte werden ohne Ende gesucht. Aber für viele Berufe und Jobs nimmt man mittlerweile Ausländer. Warum? Tja, der großmäulige Deutsche ist immer ganz schnell mit Beschwerden zur Hand. Wer das noch nicht erlebt hat, sollte sich mal mit Spargelbauern unterhalten.

Und Fachkräfte? Tja, auch da sehe ich schwarz. Wenn ich mir den Bildungsstand vom braunen Mob anschaue, der an der Tastatur kaum die Möglichkeit in Erwägung zieht, die Rechtschreibkorrektur zu Rate zu ziehen (wobei: wenn ich mir das recht überlege, würde die beste Korrektur wahrscheinlich abstürzen), dann kann ich mir vorstellen, dass die deutsche Sprache ausstirbt. Aber gottseidank haben wir ja dann die Zuwanderer, die die Sprachtests der Volkshochschulen und Goethe-Institute bewältigt haben.


Sonntag, 2. August 2015

"Die Demut vor Allah im Gebet"

Meine laptop- aber nicht internetfreie Zeit habe ich genutzt, um mir ein paar Neuerscheinungen näher
anzuschauen.
Dazu gehört auch "Die Demut vor Allah im Gebet - Al-Khushu'" von Imam al-Hafidh Ibn Rajab al-Hanbali mit Anhängen von Ibn Qay­yim al-Dschauziyya und Ibn Tay­miy­yah. Es ist ein dünnes Büchlein mit 110 Seiten, kartoniert, Grösse A5 und kostet 8,50€.

Gesehen kann dieses Buch eher als theoretischer Einstieg zu Khushu', es sind nur sehr wenige praktische Ratschläge darin enthalten, Demut im Gebet zu erlangen. Eine praktischere Anleitung ist in meinen Augen der Aufsatz von Muhammad Salih al-Munadschid: "33 Wege Khushu (Demut) im Gebet zu entwickeln", downloadbar hier. Nichtsdestotrotz stellt das Buch ein sinnvolle Erweiterung in den Bücherregalen dar, denn Bücher mit genau diesem Thema sind sehr, sehr rar gesät.

Mittwoch, 3. Juni 2015

mal so gesagt...

Wer sich drüber wundert, von mir momentan hier nix zu hören: mein Laptop ist in die ewigen Jagdgründe verschwunden. Nachdem ich im Netz zum Fehler recherchiert habe, habe ich den leisen Verdacht, dass Microsoft in den alten Versionen eben jenes eingebaut hat, sodass sich die Nutzer was Neues kaufen müssen.

Freitag, 15. Mai 2015

Wieder mal Offtopic: East essence

Unglücklicherweise werde ich in den hiesigen Onlineshops für Klamotten nicht glücklich. Ich bin eine der wenigen Damen hierzulande, die Shoppen geradezu hassen. Ja, ihr habt richtig gelesen: ich hasse es, shoppen zu gehen. Mein optimales Einkaufserlebnis besteht darin, in einen Laden zu gehen, das passende Kleidungsstück für mich zu finden und wieder raus zu gehen. Das wars. 10 Minuten Einkauf reichen. Bei Schuhen ist es ebenso. Da ich aber schon von vornherein weiß, daß sämtliche Schuhläden in Frankfurt nicht meine Schuhmarke führen, bestell ich sie gleich online und mittlerweile habe ich das Ganze auf meine Klamotten ausgeweitet.

Mein Sohn hats da einfacher. Wenn ich Sachen für ihn einkaufe, bevorzuge ich Läden wie "Sergent Mayor". Die Sachen sind zwar teurer, halten aber und sehen nicht nach zwei Wäschen aus, als hätte man ein zehn Jahre altes Shirt vor sich, dass mindestens schon 5 Generationen Kinder gekleidet hat. Wer über ungerade Nähte meckert beim Bügeln, weiß, wovon ich hier schreibe.

Dummerweise gibt es so etwas nicht für muslimische Kleidung. Klar, die Läden sind nicht groß, aber meist völlig überfrachtet mit Ware. Und so etwas überfordert mich. Dann ist das Problem mit den Schnitten, dem Material und den Farben (!!!). Ich bin eher der Typ für klare Farbgestaltung, am besten uni, schwarz, grau oder blau, Hauptsache unendlich kombinierbar und zu meinen Lieblingsschuhen passend (die sind dunkelbraun und ähneln den Duckfeet aus Dänemark). Ich bevorzuge auch klare Schnitte, wer sich ein wenig in Sachen japanischer Mode auskennt, weiß, worauf ich hinauswill. Und das findet man nicht in den hiesigen Muslim-Bekleidungs-Shops, auch nicht online. Vor dem Bürgerkrieg in Syrien habe ich immer bei www.shukr.co.uk bestellt, da die Sachen in Syrien gefertigt worden sind und ich auch Sachen gefunden hatte, die ohne psychedelische Hypnosemuster und Glitzerkrams ausgekommen sind. Die Stoffe waren von hervorragender Qualität. Tja, das fiel dann ja auch irgendwann flach und dann kam ich auf eastessence.com.

Die Firma selbst ist in den Staaten angesiedelt, sie gaben aber gleich sehr offenherzig an, dass sie in Indien produzieren würden. Öfter gibt es mal auch eine hervorrragende Rabattaktion, die Versandkosten halten sich mit etwa 8 Euro sehr im Rahmen (hier nehmen Onlineshops gerne mal dasselbe, auch wenn es nur in Deutschland unterwegs ist.) Expresslieferung gibt es natürlich auch gegen Aufpreis, aber so verzweifelt war ich dann doch nicht...
Die Versanddauer bewegt sich etwa zwischen 10 und 14 Tagen, zahlen kann man via Kreditkarte oder Paypal und es klappt hervorragend. Die Sachen  passen auch, man sollte bei der Bestellung allerdings beachten, dass die Seite nicht so ganz auf die Größenbedürfnisse von europäischen Besuchern eingerichtet ist, was beim Ordern von Röcken/Kleidern/Abayas manchmal sehr kompliziert wird...

Seis drum, ich kann euch diesen Shop nur ans Herz legen, wenn ihr noch nicht den passenden (Online-)Shop für euch gefunden habt.

 

Donnerstag, 23. April 2015

Z. Ferraris "Totenverse"

Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Krimi "Die letzte Sure" von Zoe Ferraris gelesen hatte und
irgendwie hatte ich Lust drauf, endlich zu erfahren, wie es mit Katya und Nayir weitergeht. Im ersten Roman lernten sich beide notgedrungen kennen und dann auch schätzen bei ihrer Zusammenarbeit in einem Mordfall: Katya, weil sie die Verlobte des Adoptivbruders des Opfers war und Nayir, weil er mit einem Bruder befreundet war und als enger Vertrauter der Familie sich um die Polizeiermittlungen kümmern sollte.

Miriam Walker, eine Amerikanerin, kommt vom Heimaturlaub wieder zurück nach Dschidda und ihr Ehemann verschwindet. Von keiner Seite erfährt sie praktische Hilfe und ist völlig auf sich allein gestellt. Nayir lernt sie über ziemlich viele Umwege als Helfer in der Not kennen und vertraut ihm nach und nach Details über ihren Mann und ihre Ehe an, die bei den Ermittlungen unerlässlich sind. Durch Miriams unerwartete Hilfe offenbart sich ein Mosaik aus Hass, Eifersucht und Neid, das zum Tode von drei Menschen führte.
Bei "Totenverse" erfahren wir, dass Katya und Nayir keinen Kontakt mehr miteinander haben, obwohl im ersten Band durchaus das Interesse offensichtlich wurde.

Die drei Romane von Zoe Ferraris, die allesamt in Dschidda spielen, drehen sich um das Ermittlerteam Katya und Nayir sowie die Schwierigkeiten und Probleme, die sich aus ihrer beider Zusammenarbeit sowie die gsellschaftlichen Anforderungen ergeben. Beide haben Träume und Vorstellungen, doch wissen sie, dass sie Kompromisse und Einschränkungen dulden müssen, um überhaupt zusammenzubleiben, doch gleichzeitig ihre eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte stillen zu können.

Nein, auch wenn man meinen könnte, dass Zoe Ferraris als Amerikanerin durchaus eine negative Sicht auf die (gesellschaftlichen) Seiten Saudi-Arabiens hat, ist ihre Krimiserie nicht mit den Vorurteilen und Klischees behaftet, denen man sonst so begegnen kann, allerdings offenbaren sich wahre Schlammpfützen und Moraste hinter den geschniegelten und blitzenden Fassaden und hinter der Fassade des religiösen saudischen Königreichs.

Dutrchweg ein grosses Lob und auf jeden Fall empfehlenswert für den Leser, der auch gerne mal in andere Gefilde "reisen" möchte, denn Saudi-Arabien ist nicht unbedingt der klassische Ermittlungsort.


Update:
Nachdem ich den zweiten Teil gelesen hatte und endlich auch erfahren wollte, wie es mit Nayir und Katya weitergeht, denn so klar war das am Ende des zweiten Bandes ja nun nicht gewesen, habe ich mir dann auch noch "Wüstenblut" zu Gemüte geführt. Es taucht ein neuer Ermittler auf, der entgegen der langsam stärker werdenden Ressentiments gegenüber den Frauen im Kommissariat immer noch an der Zusammenarbeit mit Katya arbeitet, die bald mit zwei Fällen zu tun hat, die zwar im Zusammenhang scheinen, sich am Ende jedoch als zwei völlig eigenständige Fälle entpuppen.
Als Hilfe wird eine Profilerin aus den Staaten angefordert, was bei den Männern nicht auf Gegenliebe stösst, bei den tätigen Frauen jedoch als zusätzliche Bastion in dieser sehr eigentümlichen Welt angesehen wird.
Eine tolle Reihe, die sehr viele Fragen in den Raum stellt.

BTW: Am Ende des zweiten Bandes wurde noch ein Interview mit Zoe Ferraris abgedruckt, in dem sie ihre Beweggünde für die Reihe aufführt und wie sie mit den sehr widersprüchlichen Details umging, die in allen drei Büchern mal mehr, mal weniger auffallen.
 


 

Sonntag, 19. April 2015

Das Mädchen Wadjda

Das Mädchen Wadjda
Erschienen 2012, Razor Film Produktion
Als DVD erhältlich

Darsteller: Waad Mohamed (als Wadjda)
                Reem Abdullah (als Wadjdas Mutter)
                Sultan al Assaf (als Wadjdas Vater)


Endlich habe ich es geschafft und mir den Film gemeinsam mit meinen Lieben angeschaut. Ich war schon sehr neugierig, da der Film auf zahlreichen Festivals mit Lorbeeren und Ehrenbezeugungen nur so überhäuft wurde.

Wadjda ist ein sehr aufgewecktes und teilweise sehr vorwitziges Mädchen, das mit sehr viel Neugier und Willensstärke in ihrem Umfeld agiert. Als eines Tages ein Auto mit einem - für sie - wundervollen Fahrrad an ihr vorüberfährt, ist ein Traum für sie zum Greifen nah: ein eigenes Fahrrad, um mit dem Nachbarsjungen Rennen zu veranstalten. Dummerweise herrscht auch in ihrer Familie die Ansicht, dass Frauen kein Fahrrad fahren dürfen, weil sie sonst nicht schwanger werden und somit auch keine Kinder bekommen können. Doch Wadjda hält an ihrem Traum fest. Aus diesem Grunde verkauft sie auf dem Schulhof Armbänder, verdintgt sich gegen Aufpreis natürlich als Briefchen- und Nachrichtenüberbringerin und zu guter Letzt schreibt sie sich in die Religions-AG der Schule ein, um am Qur'an-Wettbewerb teilnehmen zu können - 1. Preis sind 1000 Rial. Klar, dass sie die gewinnen möchte, um sich endlich ihr Rad kaufen zu können. Heimlich nimmt sie Fahrradstunden im Hof. Aber Wadjda erfährt auch, dass Konsequenzen schnell um sich greifen können und ihre "Winkelzüge", um Geld verdienen zu können, ausser ihr nicht wirklich jedem hilft.

Es ist ein kleines Universum, dass die Regisseurin Haifaa al-Mansour da beschreibt. Die Machart des Films hat mich ein wenig an die Filme "Whale Rider" und die modernen japanischen und europäischen Filme erinnert, es ist ein leiser Film und kann sowohl Kindern als auch Erwachsenen gleichermassen gezeigt werden.
Und ich darf euch vorwarnen: gerade Kinder stellen sehr viele Fragen...